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Massaufnahmen eines korinthischen Kapitells

Maßaufnahmen eines korinthischen Kapitells

 

Allgemeine Vorbemerkungen

Die Teilzeichnungen bilden die ‘klassische’ Kombination von Aufriss, darunter liegendem Grundriss und seitlich angeordnetem Schnitt, die hier noch durch die Wiedergabe der oberen und unteren Schaftanläufe mit ihrer Kanellur ergänzt wird. Beide Darstellungen der Schaftanläufe zeigen keine Merkmale einer durch eine Orthogonalprojektion zu erwartenden Verkürzung; der obere, der direkt an die hier vorliegende Teilzeichnung anschließt, enthält zudem keinerlei Maßangaben, so dass aus der Darstellung nicht sicher entnommen werden kann, ob es sich um einen Säulen- oder einen Pilasterschaft handelt. Die veränderte Darstellung des Pilasterkapitells auf Bl. 5, die dem vorliegenden Blatt sehr ähnelt aber die Charakterisierung als Pilasterkapitell eindeutig darstellt, lässt es aber wahrscheinlich erscheinen, dass der Zeichner hier von diesen Unterscheidungsmitteln auch Gebrauch gemacht hätte, wenn es notwendig gewesen wäre. So dürfte es sich hier also tatsächlich um ein Säulenkapitell handeln, worauf auch der Kreis im darunter liegenden Kapitellgrundriss hindeutet.

 
BEISCHRIFT / POSITIONnel fronton di nerone“ / unten rechts neben [d] und [e]. 
Da die Beischrift mit Feder ausgeführt ist, bezieht sie sich sicherlich nicht auf die Rötelzeichnung [e], die zudem dazu um 180° gedreht erscheint. Offenbar bezeichnet der Zeichner statt dessen damit das Gesamtensemble der Teilzeichnungen auf diesem Blatt zu Kapitell und Schaft, also auch nicht nur den Kapitellgrundriss.

 

Aufteilung des Blattes



[4.2.1.1] [4.2.1.2]


[4.2.1.3]


[4.2.1.4] + [4.2.2]


 


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