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recto: S. Urbano: Fassade, Details

NUMERIERUNG / POSITION:
79.“ / am linken Rand oben, 90° nach links gedreht, d. 4h. rechts oberhalb der Zeichnung; die „9“ wurde anscheinend aus einer„6“ geändert;
84“ / links unten , 90° links;
85“ / unten mittig, 90° links;
86“ / unterer Rand, mittig, 90° links

 

67.1.1 Aufriss der (rekonstruierten) Tempelfront

POSITIONlinkes oberes Blattviertel; 90° links;
TECHNIKFeder in Braun über Graphitvorzeichnungen; Lineal;
NUMERIERUNG / POSITION79“ / am linken Blattrand oberhalb der Zeichnung, 90° links;
BEISCHRIFTEN / POSITIONportico del Tempio di marzo fora la porta Latine“ / unterhalb der Zeichnung in Blattmitte; 90° links;
Kommentar: Aufriss der Tempelfront mit sehr wenigen Hauptmaßen; Wiedergabe der Portalrahmenornamentik nur leicht skizziert, also nicht tatsächlich reproduzierbar. An der Säule rechts des Eingangs ist durch Schraffur deren Rundung angedeutet. Auf beiden Seiten des Sockels sind Treppenstufen eingetragen aber nicht vermessen, so dass sie möglicherweise freie Rekonstruktionen des Zeichner sind; es fällt jedenfalls auf, dass sie nicht als Stufen vor dem tatsächlichen Eingang fortgesetzt sind. Die Konsolen von Gebälk und Giebel sind nur durch jeweils einige senkrechte Striche angedeutet; die Reihen selbst sind jeweils nicht vollständig.

Die Positionierung auf dem Blatt legt den Verdacht nahe, dass der Zeichner unterhalb des Aufrisses möglicherweise den Grundriss im selben Maßstab darstellen wollte.

 

67.1.2 Mäanderornament „D

POSITIONlinke obere Ecke der unteren Blatthälfte;
TECHNIKfreihändige Feder in Braun über Graphitvorzeichnungen;
Kommentar: Freihändige Federzeichnung eines Mäanderfrieses, zur Ansicht der Tempelfront in [h] gehörig; Schraffuren für Tiefenandeutung; auch Profil der Ornamentschicht ist links angegeben
BESONDERHEITENnur zwei Maßzahlen für die Höhe der oberen Zierleiste mit Blattornamentik (Kyma?)

 

67.1.3 Gesimsprofil vom Sockel [?] des Tempels

POSITIONoberer Rand der unteren Blatthälfte; links von der Mitte; 180°.
TECHNIKfreihändige Feder in Braun;
Kommentar: Freihändige, nur leicht ausgeführte Federskizze eines Gesimsprofils mit Angabe der Lotmaße, Horizontalwerte fehlen. Da das Profil mit keinem der in den anderen Teilzeichnungen ausgeführten übereinstimmt, könnte es sich um das Deckgesims des Sockels handeln, der daneben in der Hauptzeichnung [h] erscheint.

 

67.1.4 Profil des Gesimses „A“ vom Türsturz des Eingangsportals

POSITIONuntere Blatthälfte, links oben; 180°;
TECHNIKfreihändige Feder in Braun über Graphitvorzeichnungen;
NUMERIERUNG / POSITION85“ / unterhalb der Zeichnung, 90° links;
Kommentar: freihändige Federzeichnung des Gesimsprofiles „A“ mit schräg nach recht verlängerten Horizontalen [‘Gebälkperspektive’]; Maßangaben fehlen ebenso wie Ornamente vollständig.

 

67.1.5 oberer Teil des Fensterrahmens „K“ mit Konsolen

POSITIONlinke Hälfte der unteren Blatthälfte, mittig oben; 180°;
TECHNIKfreihändige Feder in Braun über Graphitvorzeichnungen; Lineal;
Kommentar: Die sehr ausführliche, freihändige Federzeichnung über Bleistift zeigt den oberen Teil des Fensterrahmens „K“ und des darüber befindlichen, konsolengestützten und reich verzierten Gesimses. Dieses ist außerdem im Profil wiedergegeben. Die Maße sind ebenso wiedergegeben wie die sehr detaillierte Ornamentik. Dabei erscheinen in einem Profil zwei Ornamente nebeneinander: links eine dichte Abfolge von kurzen ‘Flöten’, rechts ein nur leicht skizziertes Rankenornament. Durch die ausführliche und daher teilweise redundante Wiedergabe der Ornamente sind einige der Maßzahlen kaum zu erkennen.

 

67.1.6 Aufnahme des Hauptgebälks „G

POSITIONlinke untere Blattecke; 180°;
TECHNIKfreihändige Feder in Braun über Graphitvorzeichnungen; Lineal;
NUMERIERUNG / POSITION84.“ / links neben der Zeichnung am Blattrand; 90°links;
Kommentar: Die ausführliche Federzeichnung erscheint neben der Graphitvorzeichnung und zeigt in ‘Gebälkperspektive’ das kurze Stück des über den Kapitellen der korinthischen Pilasterordnung verkröpften Gebälks, desse Abschlußgesims mit Konsolen offenbar auch für das Giebelgeison verwendet wird, denn nur dort erscheint der Verweisbuchstabe „G“. Einige Schraffuren deuten die Plastizität des Gesimses und der Konsolen an. Ein besonderes Merkmal ist die mehrfach deutlich wiedergegebene Schräge zwischen den Klötzchen des Zahnfrieses.

 

67.1.7 Gesims „M

POSITIONmittig unten im Blattviertel unten links; 180°;
TECHNIKfreihändige Feder in Braun über Graphitvorzeichnungen; Lineal;
Kommentar: Die Federskizze über Graphitvorzeichnung zeigt – in Gebälkperspektive – Profil und Ornamente des Gesimses „M“ vom Gebälk der Ädikula über dem Portal (vgl. [h]). Angaben zu den in der Hauptzeichnung angedeuteten Architrav und Fries fehlen ebenso wie Maßangaben vollständig.

 

67.1.8 Fassadenaufriss des Tempels mit Schnitt des Untergeschosses

 

POSITIONrechtes unteres Blattviertel; 180°;
TECHNIKweitgehend freihändige Feder in Braun über Graphitvorzeichnungen; Lineal;
BEISCHRIFT / POSITIONTempietti nella campagna /di roma fora la porta /Latina“ / im Portal der Fassade;
Kommentar: Die sehr detaillierte, weitgehend freihändige Federzeichnung über Graphitvorzeichnung zeigt die Tempelfassade im Aufriss und gibt die wichtigsten Hauptmaße wieder. Eine Vielzahl von Buchstaben verweist auf die nebenstehenden Detailzeichnungen:
A“ = Gesims über dem Türsturz des Portals;
D“ = horizontale Frieszone mit Mäanderornament an der Fassade in ungefähr 4/5 Höhe des Portals;
G“ = Giebelgesims;
K“ = Fensterrahmen der beiden hoch oben neben der Ädikula eingelassenen Fenster;
M“ = Gebälk der Ädikula über dem Portal, die eine Rundnische überfängt;
Im linken unteren Wandfeld der Fassade steht außerdem die Buchstabenkombination„AB“, ohne dass deren Bedeutung erkennbar wäre.
Ein auffälliges Merkmal ist die wenn auch nur skizzenhaft freie Wiedergabe eines Raumes im Sockel des Tempels im Schnitt mit Angabe einer von einem flachen Segmentbogen überfangenen Nische.

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