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Blatt 114: Titus-Bogen, Fenster

Zusammenfassung

[noch zu ergänzen]

 

Allgemeines

HEUTIGE AUFBEWAHRUNGKasten HDZ 3840; Mappe [16] = Bl.110, 111, 114, 116, 120: nicht bestimmte Zeichnungen
PROVENIENZ: Sammlung Hippolyte Destailleur
NUMERIERUNG(ENDURCH VORBESITZER: [noch zu ergänzen]
FRüHERE INVENTARNUMMER DER KUNSTBIBLIOTHEK: [noch zu ergänzen] [A 375,...] [?]
URSPRüNGLICHER FOLIO- BANDBd. II,176–184 [?]
ZAHL DER BLäTTER IM URSPRüNGLICHEN FOLIO-BAND[noch zu ergänzen] [?]

 

Technische Beschreibung

 

FORMATHälfte eines Folio-Blattes
ABMESSUNGEN: 416 mm × 288 mm
PAPIERQUALITäT: [noch zu ergänzen]
GITTERABSTäNDE[noch zu ergänzen] [Angaben in mm: neben / am Wasserzeichen]
WASSERZEICHEN: zwei gekreuzte Pfeile mit Stern
PAPIER[noch zu ergänzen]
HEFTLöCHER: keine erkennbar
ZUSTAND: Halbblatt eine ursprünglichen Folio-Formates, das vermutlich schon vor der Anlage der Zeichnungen abgetrennt und als Hochformat bezeichnet wurde; allseitig beschnitten; am rechten Rand leicht verschmutzt, am linken etwas gestaucht, so dass dort vielleicht der Anschluß zum anderen Halbblatt anzunehmen ist. Ansonsten ist das Blatt in einem sehr guten Zustand. 
SCHREIBWEISE DER MASSANGABENp9 m10 o10“ (recto und verso). Diese von allen anderen Aufnahmen abweichende Schreibweise bedarf einer Erklärung: Ein stichprobenartiger Vergleich der Maßangaben [Höhe des Gebälkfrieses in Bl. 53v = p1 o4 ø9; hier: p2 m3 o1“ ergibt, dass es sich bei dem hier verwendeten Maß um den palmo romano handeln muß, den der Zeichner allerdings in der eigenwilligen Teilung in 12 „m“ verwendet, was wohl fürminutostehen sollen, welcher selbst in 12 weitere, mit „o“, also wohl „oncia“ bezeichnete Untereinheiten zerfällt. Damit verwendet der Zeichner zwar die italienischen Benennungen, aber nicht nur in der falschen Reihenfolge, sondern auch in einer unüblichen Teilung, denn sein kleinstes Maß ist in dieser Teilung 1/144 von 22,34 cm = 1,55 mm, und damit die Hälfte des üblichen, korrekten„minuto“ zu 3,10 mm !
HANDAD. Die Zuschreibung kann trotz einiger Abweichungen in der Darstellungsweise und besonders auch in der Darstellung der Maßlinien aufrechterhalten werden. Die Abweichungen lassen sich durchaus als verbindendes Glied zu den französischen Zeichnungen desselben Zeichners (Forumstempel und Constantinsbogen in Arles) interpretieren, so dass deren Zuschreibung hiermit etwas besser abgesichert wäre.

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